Montag, 26. September 2016

Australien, wir kommen!


oder "große Sprünge machen hier nur Kängurus"


Am Samstag, den 3.9. also sind wir nach einem 5,5-Stundenflug aus Kuala Lumpur angereist und mußten am Flughafen von Perth (Westaustralien) erstmal eine eineinhalb Stunden lange Einreiseprozedur über uns ergehen lassen.
Dazu zählt nicht nur die Warteschlange für die Einreiseformalitäten (unser 1-Jahres-Visum - nicht leicht/billig zu bekommen - war bereits elektronisch hinterlegt), sondern auch noch die Quarantäne-Überprüfung sämtlichen Hab und Guts, das man mit sich führt (keinerlei "frische" Lebensmittel, saubere Kleidung und Rucksäcke, Ausrüstung, VOR ALLEM KEINERLEI dreckige Schuhe, mit denen man von Tagen zuvor vielleicht noch fremde Erde mit sich führen könnte).
Auch ein Drogenspürhund wurde noch um unser Gepäck "gejagt" - bei aller Mühe konnte der absolut nix finden ;-).
Schon im Anflug wird man im Flieger aufgefordert, für einen guten Moment die Augen zu schließen und möglichst nicht oder flach zu atmen. Das Bordpersonal sprüht dann das komplette Flugzeug mit Desinfektionsmittel ein - genau wie vor 22 Jahren bei unserer Einreise in Neuseeland.
Nachvollziehbar bzgl. Wirkung ist das ganze Prozedere für uns nicht.
Erwartet hat uns sonniges Wetter mit frischer Luft, gerade mal bei ca. 20 Grad. Tat erstmal gut nach dreieinhalb Wochen dauerhafter Temperatur von über 30 Grad
und immenser Schwüle in den vorangegangenen Ländern.




Das sollte sich aber schnell ändern, in Fremantle (Hafenstadt von Perth) ist momentan "Frühling" - etwa so wie im März in Rom - und abends wurde es zapfig kalt.
Die Nachttemperaturen liegen
kaum über 10 Grad. Da wir etwas blauäugig vorrecherchiert hatten, haben wir nicht mit diesem doch so großen Temperaturunterschied gerechnet und demensprechend
für Südostasien und die paar Erwartungstage auf unser Auto keine Jacken eingepackt (die waren im Auto).
Da laufen die Leute abends noch mit Winterjacken rum - wir hatten nur einen Pullover dabei. Na toll! Erkältet haben wir uns beide... allerdings wohl
noch in Kuala Lumpur, weils im Flugzeug schon los ging mit der Schnieferei.
Obwohl wir in Südostasien ständig schadlos dem Wechsel von heiß-schwül und Klimaanlage ausgesetzt waren, hat uns die letzte Klimaanlage der letzten
Übernachtung wohl diese Überraschung gebracht. Ne Woche hats gedauert, bis das ausgebadet war.

Die Mietwagenübernahme am Flughafen war problemlos und der Linksverkehr mit Rechtslenker war zwar bekannt, aber doch erstmal wieder gewöhnungsbedürftig.
Zunächst mal ging beim Blinken immer der Scheibenwischer an - weil die Hebel in den
meisten Autos bei Linksverkehr eben seitenverkehrt angebracht sind. Gottseidank sind wenigstens Gas und Kupplung nicht vertauscht ;-) !!!
Unser Backpackerhostel war ein altehrwürdiges Gebäude ohne Heizung und ganz schön runtergekommen. Ziemlich abgefahren mit einigen jungen Typen (es war noch Nebensaison), die entweder rumhingen am TV, oder sich von lauter Rockmusik in der Hauptaufenthaltshalle berieseln ließen. Viele scheinen länger hier zu sein, die meisten arbeiten kostenlos im Hostel, um auch kostenlos übernachten zu dürfen ("work & travel"). Unser seltenes Zweibettzimmer ist eher die Ausnahme und schon fast Luxus in dieser Herberge.E in einfaches Zimmer mit eigenem "Bad", das allerdings das Vierfache von einem vergleichbaren in SOA kostet. Naja.

Da wir ja keine Lebensmittel mitnehmen durften, war also am ersten Abend noch ein Einkauf "zur Not" angesagt. Zwei Tütensuppen, ein Cola und zwei Flaschen Wasser haben gleich mal 15€ gekostet - wir wußten zwar um das hohe Preisniveau - aber so drastisch hatten wir es uns nicht vorgestellt. Schnell haben wir uns an diverse Websiten erinnert, die nur "billiger leben in Australien u.ä." zum Thema haben.

Ein Bier im Laden für 4€ und mindestens 8€ in der Kneipe - das geht ja wohl gar nicht!
Gleich am selben Abend sind wir also noch losgezogen und haben in einem Liquor-Store Bier für je einen Euro und Wein für 1,75€ pro Liter ergattert. Geht also doch!
Am nächsten Tag haben wir dann noch Empfehlungen für den günstigsten Supermarkt in der Nähe bekommen... und siehe da... wenn man SEHR genau drauf achtet, was man wie kauft, kann man das Preisniveau fast auf das uns gewohnte senken. Gottseidank - der erste Schock war überwunden.!
Auch haben wir aus Tausenden von Angeboten eine gute Empfehlung für eine Sim-Karte bekommen, die gerade noch "prepaid" finanzierbar ist. Immerhin 3 GB Daten für einen Monat und das für 20€ mit der besten Netzabdeckung aller Karten
in Australien. Dennoch rechnen wir mit einer Flächenabdeckung von maximal 10-20%.
 

Enttäuschend war die Wlan-Zugänglichkeit im Hostel. In der Beschreibung hieß es, in "allen öffentlichen Bereichen" (also nur nicht in den Zimmern)...
tatsächlich gab es nur einen kleinen Bereich in der Aufenthaltshalle, wo das
funktionierte. Und genau da war laute Musik und der Fernseher, der Tag und Nacht lautstark lief. In Ruhe "arbeiten" oder recherchieren geschweige denn
zu skypen - Fehlanzeige!
Am ersten Tag hat uns jedenfalls Morgensonne auf der Terrasse - kleiner Garten mit Pool - empfangen und die Welt sah nach der ersten kalten Nacht schon
wieder besser aus. Tatsächlich mußten wir für die Nacht das erste Mal unsere Schlafsäcke auspacken - die wir gottseidank selbst dabei hatten.



Rundum also macht Fremantle einen netten Eindruck und wir sind etwas rumgedüst mit unserem Mietwagen... natürlich zuerst in das Hafengelände, um zu sehen,
wo ungefähr unser Auto ankommen wird und wir es irgendwann abholen dürfen.




Viel Grün, viel Wasser, freche Elstern, Papageien, die über unsere Köpfe fliegen, Palmen... ja, könnte einem gefallen.




Da wir eine riesige Gemeinschaftsküche mit verschiedenen Kochfeldern zur Verfügung hatten, kochten wir abends natürlich - endlich mal wieder - selbst.
Die Lebensmittelauswahl im großen Supermarkt ist definitiv nicht kleiner und doch sehr ähnlich wie zuhause - man bekommt (fast) alles!
Neben Dauer-Email-Kontakt zu "Sandra" (eine in Australien lebende Deutsche, die für uns die Ankunftsformalitäten in der Agentur vorbereitete) und natürlich Vorfühlen
zu diversen Behörden und Organisation allerlei Dinge, nahmen wir uns zwischendrin auch mal Zeit, überhaupt die Gegend und einen ersten winzigen Ausschnitt von Australien kennenzulernen.
So starteten wir letztlich zwei Versuche, für unsere bereits zu Hause online eröffneten Bankkonten nun vor Ort auch die entsprechenden Karten zu bekommen - endlich waren diese in der Fertigung.
Auch haben wir uns einige Wasser- und Spritkanister angesehen, genauso wie zur Not einen Gaskocher (falls unser Benziner mucken sollte)
und Stühle für Marion und Miri, wenn sie im Dezember zu Besuch kommen. 



Da zuhause mehrere Anläufe, sich noch eine vernünftige Solarzelle zuzulegen, an Qualität und Ausmaß scheiterten, gingen wir auch dieses "Problem" nochmal an.
Nähe Flughafen gibts einen Spezial-Laden, bei dem wir einen faltbaren Solarkoffer "ergattern" konnten. Eine nagelneue Solarbatterie plus Laderegler und Kabel usw.
waren bereits im Auto.
 

Unser erster Ausflug in die Natur hat uns in die ungefähr 400m hohen "Perth Hills" gebracht, in erster Linie, um mal "raus" zu kommen, in zweiter Linie,
um mal zu testen, was denn die "App" "Wikicamp Australien" so leistet. Auf der Handykarte für ganz Australien sind da um die 26.000 Übernachtungsplätze, Zeltplätze,
Rastplätze, Campingplätze usw. verzeichnet. Teilweise kostenlos, dann aber auch ohne Wasser, Toiletten und einfachst ausgestattet. 



Ein Geocache Fund in den Perth Hills


Für jeden Langzeitreisenden in Australien DAS MUSS (die App)! Überhaupt sind hier zwei Dinge überlebenswichtig: VIEL WASSER (wir sprechen von >50 Litern) und VIEL Reservesprit (wir sprechen von >60 Litern).
Mit der Umkreissuche kann man quasi alle Übernachtungsmöglichkeiten einsehen. Und wir tun einen Teufel und sehen uns diejenigen mit Gebühren an (außer wir brauchen dringendst ne Dusche) - die Kosten selbst für einfache Bezahlplätze sind uns im Schnitt zu hoch!

Ein Schiff wird kommmmmmmmmmmmmmmmmmmmennnnnnnnnnnnnnn...


Tja, wenn es dann mal losgegangen wäre... trotz bester Vorbereitung und mit der Unterstützung von Sandra gabs doch EINIGE Hürden zu nehmen, bis wir Fidelio
endlich bei uns hatten und damit auch fahren durften.
Wir waren ja bewußt im Vorfeld der Ankunft des Schiffes (das am 7.9. pünktlich einlief) schon früher da, um möglichst viel zu erledigen, damit dann alles schnell geht.
 

Denkste: Schon im Vorfeld hatten wir einen Termin beim Zoll (erstaunlicherweise am 30km entfernten Flughafen), um schon im Voraus unser "Carnet des passages"
abgestempelt zu bekommen.
a) war dies entgegen der Abmachungen nicht möglich, weil das Schiff noch nicht da war...
b) hat man uns das Carnet vorübergehend eingezogen, weil irgendwelche Formfehler innerbehördlich aufgetreten sind, für die WIR NIX konnten.
Plötzlich tauchte Wolfgang mit "V" (Volfgang) auf und es erschienen zwei differierende Adressen in Fremantle.
 

Also durften wir unverrichteter Dinge und ohne UNSER Carnet (es war schon gestempelt, durfte aber erst rausgegeben werden, wenn ALLE Punkte auf "GO" stünden) wieder abziehen. Mit dem ganzen Hickhack konnten wir die (zwischenzeitlich herausgefundene) Einfahrt "unseres" Schiffes pünktlich um 14.40 (erstaunlich, der Fahrplan war letztlich auf 10 Minuten genau!) nicht mehr miterleben... und kamen erst an, als es bereits vertäut wurde. DA war zumindest.

Dann am nächsten Tag früh die Hiobsbotschaft: GERADE UNSER Container ist stichprobenartig zu einer Sonderuntersuchung (Röntgen) ausgesucht worden, was die Herausgabe und überhaupt die Untersuchung durch die Quarantänebehörde nochmal um 1-2 Tage verzögert. Wieso der von der Hafenbehörde geröngt wird, wenn er (versiegelt) dann ohnehin von der Zollbehörde geöffnet wird, ist uns ein Rätsel. Einen Antrag auf "Dabeisein bei Öffnung" hatten wir gestellt - mit Aussicht auf wenig Erfolg.

Die Hoffnung, am Freitag, den 9.8., das Auto ausgeliefert zu bekommen, war also der Ernüchterung gewichen, daß es wohl Mitte der nächsten Woche werden würde, bis es endlich losgehen könne. Aber davor mußte es ohnhin noch zum australischen TÜV und eine Versicherung sollte dann auch noch abgeschlossen werden.
Ohne Mietwagen die ganzen Strecken zu diversen Stellen zu fahren (immer zw. 15 und 35km einfach) wäre undenkbar gewesen.
Apropos... der Mietwagen war natürlich nur bis Samstag gebucht - mußte also verlängert werden - genauso wie unsere Unterkunft. Und so locker flockig geht das mal nicht... zumindest vom Hostel hatte wir wenigstens die Zusage, bis Dienstag bleiben zu können. Wir waren also total "ausgeliefert" und übten uns in Geduld, Geduld, Geduld. Zu blöd aber auch, daß hier am Wochenende selbst im Hafen und in den Agenturen - beim Zoll schon gar nicht - NICHTS getan wird.

Alles war gut geplant und wir hofften, hier gut vorbereitet schnell loslegen zu können: Nüscht! Aber nach einschlägigen Aussagen dauert es oft 2-3 Wochen, um "rauszukommen", da wären wir mit einer Woche ja sogar noch gut dran.

Wir waren drauf und dran, das Drehbuch für den Film "Lost in Fremantle" zu beginnen.

Doch schon am Donnerstag nachmittags bekamen wir plötzlich die Nachricht, daß unser Container bereits aus der Stichprobe entlassen ist und wir mal zur "Auslieferungsspedition" Kontakt aufnehmen könnten, um einen Termin zur Entladung aufzunehmen. Also hingegurkt und gleich nen Termin bekommen für Freitag Vormittag - uiiiiii. Wir dürften sogar dabei sein (worauf wir ohnehin bestehen wollten - schließlich ist ja auch ein Haufen "privat stuff" IM Auto (wer läßt sich das schon gerne "durchwühlen" ohne Beisein)).

Nun... Freitag früh bekamen wir dann die Nachricht von der "Auspackagentur" daß der Termin gecancelt ist - warum auch immer. Tolle Wurst!

Mittags dann von unserer uns zugewiesenen Agentur (die lustigerweise in Brisbane sitzt) die Nachricht, daß wir ab Montag unser Carnet bei der Flughafenzollbehörde abholen könnten, weil dann unsere zuständige Dame wieder da wäre. Wir könnten aber versuchen, anzurufen und fragen, ob jemand anderer das aber auch noch am Freitag erledigen könne.
Da wir in Flughafennähe unseren Solarkoffer kauften, fuhren wir stracks hin und staunten nicht schlecht, daß die Kollegen nicht ganz nachvollziehen konnten, warum wir aufgrund der Formfehler - nach kleiner Berichtigung - das Carnet nicht gleich mitbekommen hätten.

Nun waren alle Fehler ausgemerzt und wir hielten endlich wieder unser Carnet in der Hand.

Jetzt aber kommts... schicken uns die doch am Flughafen auf die andere Straßenseite zur Quarantänebehörde, die zuständig sei, für uns einen Container-Öffnungs- und Inspektionstermin am Hafen zu machen!

Warum uns VOR diesem Besuch von der Hafenagentur am Freitag überhaupt ein Termin eingeräumt worden war, ist uns ein absolutes Rätsel.

Von diesem nun erfolgten Schritt (Freigabe am Flughafen) hatte bisher KEIN MENSCH geredet!
Die nette Dame von der Quarantänebehörde wollte uns dann gleich noch einen Termin für Montag organisieren... denkste... obwohl alle erst Dienstschluß um 16.30h haben, packen (auch am Flughafen) die Leute ihre Sachen schon ab 15.30h zusammen. Kurz nach 16.00h war also am Hafen keiner mehr erreichbar. Welch Frechheit!

Nun konnten wir am Montag, 12.9. wieder selbst dahingurken und uns persönlich um einen Termin bemühen, der hoffentlich noch am gleichen Tag stattfinden sollte...
Dann endlich hätten wir das Auto - so nichts zu beanstanden wäre (angeblich ist bei 80% der Fahrzeuge etwas zu beanstanden).

Richtig fahren dürften wir dann aber eben erst, wenn die Inspektion beim "TÜV" (wieder nähe Flughafen) gemacht wäre und eine Versicherung abgeschlossen ist. Ächz.

Hostel und Mietwagen hatten wir in aller Voraussicht nun mal bis Mittwoch verlängert.

Eine nette Odysse... dafür kannten wir nun Perth und Fremantle besser als jeder andere Australienreisende.

Aber es gibt schon schöne Ecken... viel Wasser, tolle Strände (noch zu kalt zum Baden), viel Grün, viele Vögel und - zum Zeitvertreib - ein paar nette Geocaches.

Nun, so schleppten wir uns bei Aprilwetter mit unserer Erkältung durch die nähere Gegend und warten, warten, warten vor allem das lange Wochenende lang, an dem es
für uns praktisch nichts zu organisieren gab.









 Skyline von Perth...


 ... und am Strand...

nicht unser Schiff, aber auch ganz schön mächtig


Montags dann - wir bereits kurz vor Abfahrt zur Ausladestelle, um einen Termin zu vereinbaren: Ein Anruf aus Brisbane: Entladung und Quarantäne-Inspektion
MIT uns am Dienstag 10.30h.

Wir konnten es kaum fassen und erschienen tagsdrauf pünktlich zum Termin. Sogleich wurde in unserem Beisein der Container entplombt und nach Ausfahrt in die
Inspektionshalle bald vom Inspektor besucht. 



Freundlich aber vielleicht heimlich zähneknirschend nahm er das über das Normalmaß sauber geputzte Auto in Augen-
schein und bemerkte den neuen Unterboden(schutz), einen glänzenden Motorraum, schaute hinter Gummis und Abdeckungen, lobte den nagelneuen Innenausbau und
attestierte einen SEHR sauberen Zustand. Die zeitgleiche whatsApp Nachricht muß zuhause bei Marion - die ja Wochen mit mir geputzt hat - zu einer spontanen
Ein-Frau-Party geführt haben. Verständlich - nach DEM langen Bangen, ob wir es schaffen würden.

Ein grundsätzlich SEHR zufriedener Inspektor kommt also auf uns zu und erklärt freundlich...

"ALLES SEHR PRETTY"...

ABER: Im Motorraum ist noch Dreck... das Auto müssen wir nachreinigen lassen!

WAAAAAAAAS?

Er beleuchtet die beiden Stellen - und tatsächlich - da sind am Rahmen zwei verschiedene, etwa teelöffelgroße "Erdhäufleins". NIE und nimmer hätten wir die bei der Motorwäsche übersehen können... das mußte sich beim Transport abvibriert haben... MIST.

Nur durch gutes Zureden - und weil er uns dennoch wohlgeonnen scheint - schaffen wir es, ihn zu überreden, daß wir das schnell selbst machen könnten...
normalerweise muß man das in Auftrag geben- schließlich wollen ja alle an uns verdienen!

Wir werden also zum Waschplatz gebracht und dürfen selbst den Hochdruckstrahler benutzen. In zwei Minuten ist die Sache erledigt und nur mit etlichen Telefonaten über unsere Agenur in Brisbane ist der Inspektor noch am selben Tag vor seinem Feierabend um 15.00 Uhr dazu zu bringen, die Nachinspektion gleich noch zu machen.
Gekommen, geguckt, freigegeben - NA ENDLICH!

Die Australier scheinen sich dann doch etwas mehr Zeit zu lassen - vor allem wenns darum geht, daß noch "paperwork" (Papierkram) erledigt werden muß. Also wieder warten, bis alle Papiere (vor allem die Rechnung für die "Entlassung" und die Inspektion) fertig sind.
Als alles erledigt ist und wir noch die Abschlußrechnung präsentiert bekommen, staunen wir nicht schlecht! Für die Nachreinigung stehen 400 australische Dollar drauf (240€)... erst nach Protest und Rückfrage beim Mitarbeiter, der uns zum Waschplatz gebracht hat, wird uns dieser Posten erlassen (schulterzuckende Bemerkung - "ist halt unsere Nachreinigungs - PAUSCHALE" - pffffttttt).

So hatten wir nun endlich Fidelio in unseren Händen und Anette (ohne Mietwagenberechtigung) durfte ihn gleich mit Steuer auf der richtigen Seite und Fahren
auf der falschen Seite zu uns nach "Hause" - auf den Hostelparkplatz - bringen. Gut, daß unser Hostel so gewählt war, daß wir fast an der Hafeneinfahrt wohnten und einmal drumrum nur 5 km zu fahren hatten. Netti hat das aber bravourös gemeistert - schön brav hinter mir her auf der linken Seite...

Eine Anmerkung dazu aber: Wie schon in Schottland mit unserem Landy - es fährt sich überraschend gut mit dieser Kombination - zumindest die Hebel und die Sitzposition stimmen wieder!

Am nächsten Tag also sollte es losgehen, zumindest mußten wir auschecken und den Mietwagen zurückgeben.

Es ging auch los... aber alles hat dann doch noch ein Weilchen gedauert...

Hier aber schon Bilder von unserem weiteren Zwangsaufenthalt in Perth - dennoch endlich wiedervereinigt mit Fidelio, der von uns endlich ein"gewohnt" werden konnte...






mehr dazu aber im nächsten Kapitel... da gehts dann erstmal zum australischen TÜV...


Wollidelio und Happynetti

Vietnam!


Genau 10 Tage haben wir Zeit, völliges Neuland zu betreten - natürlich viel zu wenig,
um uns ausgiebig mit diesem großen und wunderbaren Land zu beschäftigen. Anettes Kollegin Heike ist dran schuld, daß wir bereits im Vorfeld unsere Pläne ändern und überraschend schon bei "Anreise" Vietnam einschieben und zumindest erschnuppern. Heikes Tochter ist für zwei Monate zum Arbeiten in Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt
wird immer noch gerne Saigon genannt) und Heike selbst ist gerade zu Besuch. 

Da werden wir Wochen vorher plötzlich gefragt, ob wir nicht dazustoßen wollten und das schöne Appartement mit "nutzen" wollten. Klar, da sind wir dabei!

Sehr praktisch ist, daß neben Thailand (30 Tage) nun seit kurzem auch Vietnam eine zumindest 14-tägige Einreise ohne Visum ermöglicht.
Ein eindeutiges Zeichen für die Aufbruchstimmung zur Modernisierung im Land, zur Öffnung der Welt hin.

So also müssen wir entscheiden, was in 10 Tagen machbar ist, ohne uns zu übernehmen und beschließen, uns auf die beiden großen Städte Hanoi und Saigon zu konzentrieren. Natürlich in erster Linie deshalb, weil von beiden aus zwei spektakuläre Naturziele erreichbar sind. Von Hanoi aus zur weltberühmten "Halong-Bucht" und von Saigon aus
in eines der größten Flußdelta-Gebiete, dem Mekong-Delta. Gerne wären wir auch mit dem berühmten "Wiedervereinigungsexpress" gefahren, dem Zug, der die beiden Städte über eine 1700 km lange Fahrt verbindet. Dazu fehlt aber die Zeit und "aufgeschoben ist ja nicht
aufgehoben".

Von Kuala Lumpur also fliegen wir nach Hanoi, suchen unser vorgebuchtes "Hotel" auf und sind froh, erst nachts anzukommen, der Linienbus vom Flughafen setzt uns quasi vor der Haustür ab. Was uns nämlich am nächsten Morgen an Verkehrschaos erwartet - das hätten wir am Anreisetag wohl kaum mehr verkraftet. Wo vor 20 Jahren noch "beschauliche" Bilder von "hunderttaussend Fahrrädern" gemacht werden konnten, herrscht ein Chaos von nun hunderttausenden von Autos und Abermillionen Mopeds und Rollern.







Alles fährt kreuz und quer, man kann sich - ohne es gesehen zu haben - nicht vorstellen, daß das quasi unfallfrei passiert. Es gibt zwarviele Verkehrstote, aber diese Unfälle passieren offensichtlich ausnahmslos wegen Übermüdung, unbeleuchteten Fahrzeugen und Alkoholau ßerhalb der Städte. In den Citys herrscht Chaos pur - die gegenseitige Rücksichtnahme (es wid Zentimeter auf Zentimeter gefahren) ist ein Wunder der Menschheit - sie funktioniert! Gehupt wird viel, aber nicht - wie bei uns - um das Recht des Stärkeren anzuzeigen, sondern  um auf sich aufmerksam zu machen. Auch das funktioniert in dem Verkehrsgewusel.

So also durchstreifen wir die alterwürdige Stadt Hanoi, lassen uns treiben, kommen zur ein oder anderen "Sehenwürdigkeit" und kommen aus dem Kopfschütteln kaum raus, wie in diesem armen Land - aber eben auf dem Weg nach oben - ein so buntes, mannigfaltiges Leben funktionieren kann.










Das Gefühl "das ist ja noch VIEL MEHR FERNOST" (im Gegensatz zu Thailand und Malaysia) beschleicht uns schnell. Der erste Eindruck ist absolut sympathisch, friedlich und freundlich! Am Ho-Chi-Minh Museum treffen wir dank göttlichem whatsapp sekundengenau Heike, die auch gerade zu Besuch in der Stadt ist. 


Vor dem Eingangsschild der moondänen deutschen Botschaft...

Nach ausführlicher Begrüßung gehen wir noch richtig "vornehm" essen - verzichten also mal auf die durchwegs leckere Straßenküche. Bezahlt haben wir kaum mehr. 10€ für drei satte Europäer ist incl. Getränken fast geschenkt. Und saulecker wars obendrein.

Im Gegensatz zu den Empfehlungen vom Hostel und den Touranbietern in Hanoi (die natürlich ihr Geschäft machen wollen), beschließen wir, dank einer SEHR guten Internetseite eines weltweit Zug-Gereisten, in die Halong-Bucht auf eigene Faust zu fahren. Das ist nicht nur billiger, sondern auch deutlich individueller. Kein Mensch versteht, warum wir mit dem langsameren Zug fahren wollen und nicht in einer Busgruppe mitreisen wollen.
Wir schon... der Zug ist schnell genug, viel gemütlicher und auch sicherer. Heike macht einen Ausflug in die Berge - wir begeben uns für zwei Tage in die Halong-Bucht.

Unsere Unterkunft in Hanoi ist so gewählt, daß wir nicht nur die Bushaltestelle für den Flughafenbus, sondern auch den Abfahrtsbahnhof nach Hai Phong - dem Ausgangspunkt für die Schiffe nach Cat Ba (Hauptinsel in der Halong-Bucht) vor der Tür haben. Die beschauliche Zugfahrt ist dennoch schon nach zweieinhalb Stunden vorbei und ein Taxi bringt uns mit vermindertem Gepäck (der Rest bleibt im Hotel, das wir zu Rückkunft nochmal aufsuchen werden) zum Schnellboot nach Cat Ba. 




In vierzig Minuten sind wir da und sehen schon bei Einlaufen unsere vorgebuchte Übernachtungsmöglichkeit auf einer Klippe mit Blick über den ganzen Hauptort und die Bucht samt Hafen. Traumhaft!
Unsere Unterkunft ist eine von mehreren "Hütten", die der Anlage aufs Dach "gesetzt" worden sind. Sage und schreibe sechs verschiedene Terassen umgeben
die Anlage samt eigenem Restaurant und diversen Gartenanlagen. Das mag sich nach teurem Luxus anhören - ist aber mit 20 € für zwei Nächte "im Doppelzimmer"
gerade mal drei € teurer als ein Schlafsaal in den zahlreichen Backpackern vor Ort. Das leisten wir uns!







Das "Hotel" ist rundum gut... einzig das Abendessen im eigenen Restaurant ist weniger begeisternswert und äußerst sich bei mir auch in einem schlagartigen "ich will wieder raus".
Entschädigend dagegen, das Angebot vom Hotel, uns für lächerliche 15 € eine Ganztagestour mit Schiff/Boot durch die Inselwelt der Hanlong-Bucht anzubieten. Mehrere tausend Inselchen beschreiben den Oberbegriff der Halong-Bucht.


So haben wir uns das vorgestellt und am nächsten Tag bringt uns ein Shuttle-Bus mit insgesamt 20 Tour-Teilnehmern zum Boot. All inclusive... lange Tour, zwischendurch Schwimmen und Kajakfahren im warmen, türkisfarbenen Wasser der Inselwelt und ein sagenhaft gutes Mittagessen auf dem Schiff, das allein schon mehr als die 15€ wert ist.
Faszinierend schöne Landschaft, einzigartige Natur - ein toller Tag. Wenn auch heiß und schwül - wie die ganze Reise durch Südostasien.

















(wir sitzen mittlerweile in Australien in einem "Bushcamp" - umgeben von Abertausenden von nervigen Fliegen (ja FLIEGEN!) ohne Moskitohut nicht auszuhalten
- und da fällt uns auf, daß wir in der Zeit in Südostasien praktisch keiner EINZIGEN Fliege oder Stechmücke begegnet sind).
 

Trotz fleißigstem Cremen holen wir uns dennoch unseren ersten und bisher einzigen leichten Sonnenbrand (mittlerweile sind wir fast schon tiefbraun).
Am nächsten Tag - das Schiff zum abendlichen Zug geht spät - bekommen wir vom Hotel noch einen Roller geliehen (4€), mit dem wir eine Halbtagestour über die gesamte Insel Cat Ba machen - auch wieder traumhaft schön!







Spätnachmittags sparen wir uns das Taxi zum Boot, fahren unser Gepäck selbst zum Hafen, bringen den Roller zurück und nach kleinem Fußmarsch zum
Hafen gehts auch schon wieder in umgekehrter Reihenfolge zurück nach Hanoi.
Dort erwartet uns schon unser "Concierge" und kann es nicht fassen, welch schönen und günstigen Ausflug wir ohne "professionellem" Touranbieter gemacht haben.

Tags darauf gehts zum Flughafen und für 50€ auf einem zweistündigen Flug nach Saigon, wo wir fast zeigleich - wenn auch mit einem anderen Flug - mit Heike eintreffen.
Ein Taxi bringt uns mitten in die Stadt zur Wohnung ihrer Tochter. Großes Hallo, Umsehen, Abendessen gehen, da sind wir also.


In Saigon das gefühlte gleiche Verkehrschaos, die Stadt selbst aber weniger altehrwürdig wie Hanoi - eher im Aufbruch in die Moderne - großzügiger.
Heike und Tochter machen bald einen mehrtägigen Ausflug nach Hoi An und Hue - wir haben das Appartement dankenswerter Weise ein paar Tage für uns und kümmern
uns neben diversen Stadtumrundungen um eine Tour ins Mekong-Delta. Hier gibts keinen Zug und die Tourangebote scheinen so umfassend und günstig, daß wir auf eines - gut vorrecherchiert - eingehen.



Ein Gecko -  Freund und Helfer des Menschen - gegen jegliches Ungeziefer
 Der Pommes-Hot Dog von Saigon


 was Süßes gefällig?


altehrwürdiges Postamt von Saigon


 "Notre Dame de Saigon"


 Lotusblüte - das Wahrzeichen Vietnams - geschlossen und offen


überall der Held der Nation - Ho Chi Minh


modernes Saigon, Wolkenkratzer mit Hubschrauberlandeplattform 

typisch wohlgepflegte Parkanlage


"Pho" eine kräftige Reis-Gemüse-Suppe mit guter Fleischbeilage - incl. Bier für 1,50€ - danach ist man satt!


Der flotte Straßenschneider repariert mir Hose und Riemen von Laptoptasche - SOFORT...
und will nach einer Viertelstunde Arbei umgerechnet 18 €-cent!
 

Nach drei ruhigen Tagen also gehts - wieder in überschaubarer Gruppe - mit dem Bus ins Delta, das ungefähr so groß ist wie ganz Bayern. 





Natürlich könnte man da Wochen verbringen, aber die Tour bringt doch einige Highlights mit sich. Überraschenderweise ist man dort recht gut auf Öko-Tourismus eingestellt und wir
bekommen einiges zu sehen. Von der Reisnudel"fabrik" über die Kokosbonbonmanufaktur bis über einen Einbaumausflug durch Seitenkanäle und dem "Besuch" des größten
"floating markets" des Deltas erleben wir viel Natur, die dichte Besiedelung des Deltas mit all seiner Buntheit und das wuselige Treiben auf dem und am Wasser.






 Immer wieder werden uns Leckereien auf der Tour vorgestellt und dargeboten

 
Kokosbonbons 

 
Eigentlich finde ich es touriitschig - aber EINMAL muß man das Gefühl dieses einzigen lebendigen Muskels doch mal gespürt haben...

 
 Der Wolli bestellt sich Fisch... so wird er serviert...

 
 Die tun nix, die wollen nuur spielen...


Frischer Anstrich für die Hütte 

 

Es wir gehegt und gepflegt...

 

Sonnenhüte aus Palmblättern

auf gehts zu den "floating markets"

Der ganze Verkehr fast ausschließlich auf dem Wasser, da dürfen Tankstellen nicht fehlen 








Unser junger "Reiseführer" kennt sich gut aus in der Welt und hat mit seinem lustigen Englisch immer einen Scherz parat und erklärt mit Geduld die Eigenheiten von Vietnam und dem Delta. Zu unserer Überraschung bekommen wir sogar ein relativ gutes Zimmer für die Zwischenübernachtung in Can To - der "Hauptstadt im Delta". Beim Gesamtpreis hätte wir gerad eda mit Abstrichen gerechnet.
 




Waschtag am Fluß

 

In der Reisnudelfabrik... der Reis wird gedroschen, dann verkocht und zu Fladen gemacht, die in der Sonne trocknen... danach durch eine Schneidemaschine gelassen und fertig ist die Nudel - Netti kanns auch schon ;-) 
 




Die Betatester der frischen Nudeln 

Eine der gerockenen Köstlichkeiten


Einen kulinarischen "Genuß" versäumen wir "dank" der frühen Stunde am Vormittag. In einer Spezialitätenfarm gäbe es Frosch und Mekong-Ratte zu essen, auch Schlange.
Alles kann man sich lebendig aussuchen und wird dann frisch zubereitet. Tatsächlich hätte mich "Ratte" am meisten interessiert (auch Chris berichtete in seinem Buch "Hinterm Horizont links" darüber). Die Ratten sind NICHT vergleichbar mit den "Kanal-/Müllratten" - diese ernähren sich ausschließlich vegetarisch (nur von Reis) und sollen SEHR schmackhaft sein.
Auf dem Bild vorne eine Ratte, dahinter Frösche. Schlange war grad "aus" - Roch gut und sah echt lecker aus!

allerlei fruchtiges...

Pause auf dem Grünstreifen

Nach zwei erlebnisreichen Tagen im Delta treffen wir erschöpft wieder in Saigon ein und "feiern" unseren Abschied aus Vietnam mit den auch wieder zurückgehrten
"Mädels".

Am nächsten Tag gehts zum Flughafen per billigem Taxi und bei unserer Ausreise werden wir von den freundlichen Grenzbeamten befragt (mit Fragenkatalog in der Hand),
wie es uns denn gefallen hätte, wie wir mit den (einfachsten) Formalitäten umgehen konnten, wo wir Kritik üben würden und wo wir Verbesserungsvorschläge hätten.
Was sollten wir sagen: Wir waren hellauf begeistert!!!

Doch - einen Kritikpunkt hatten wir: Das kostenlose Visum für 14 Tage ist VIEL zu kurz! ;-) - Schmunzeln in allen Gesichtern.

Summasummarum - Vietnam - eine große und durchwegs angenehme Überraschung. Eine ganz andere Welt - aber toll!

Vietnam, wir kommen wieder! Da gibts noch viel zu sehen und erleben!

(im Anschluß ist Kuala Lumpur nur eine Zwischenstation für eine Nacht - um weiter nach Perth in Australien zu fliegen. Hier gibts nur eine kleine lustige Story, die ich hier anhänge. Aufgrund der Flüge und des daraus resultierenden Übernachtungszwangs in KL nehmen wir uns ein Hotelzimmer gleich in der Nähe vom Flughafen. Das scheinbar neue Hotel findet der Taxifahrer nicht auf Anhieb und als wir dort endlich ankommen, stellen wir fest, daß es sich in einem völlig neu aus dem Boden gestampften Viertel befindet. Noch ist nicht alles fertig, einiges im Bau. So verwundert uns bei Ankunft gar nicht groß, daß wir auf die Frage hin, wo ein Laden sei, um ein abendliches Bier und "Brotzeit" zu kaufen, ein "Niet" bekommen - gibts hier (noch) nicht. Außerdem hat die Unterkunft NICHTS zu bieten (außer Wasser) und wir befänden uns in einer SEHR muslimischen Gegend - Alkohol gibts also nicht. Fast "empört", aber sichtlich enttäuscht nahmen wir das zur Kenntnis. Da der frisch gebackene Hotelbesitzer grad da war, war ihm das so "peinlich", daß er uns anbot, uns mit seinem Auto zum nächsten Laden (seven-eleven) zu fahren, damit wir Bier kaufen könnten. Ein Leihfahrrad hatte er nicht, zu Fuß schienen ihm die 5 km doch zu weit. Also steigen wir in eine nagelneue Mercedes S-Klasse und werden kutschiert. Dummerweise hat der Laden auch kein Bier und er verspricht uns, uns so lange rumzufahren, bis ein Bier aufgetrieben ist. Nach einer Stunde sind wir glücklich zurück und genießen unseren "Feierabend". Eine lustige Tour mit einem netten Kerl. Dabei stellt sich heraus, daß er Fußballer in der malyasischen Nationalmannschaft ist und so schon viel auf der Welt herumgekommen ist. Da er aber mit 36 aus Altergründen nun "aussteigen" muß, hat er sich das Hotel als zukünftiges Standbein zugelegt. Der einzige wahre Nachteil des Hotels aber wird sein, daß gerade diese - nach etlichen anderen - Klimaanlage uns eine gescheite Erkältung für die Ankunft in Australien bescheren wird.)
 
Wolliming und Nettisang